Wenn wir die Einzigen im Universum sein sollten, wäre das eine ziemliche Platzverschwendung. — Contact, 1997

Strommessung V2

Nachdem die Strom-Werte immer sehr stark schwankten, habe ich nun das Berechnungsverfahren umgestellt.

Vorher (V1) habe ich die Impulse pro Zeiteinheit gezählt. Das hat aber, bei der langsamen Rate der Impulse, zu extrem schwankenden Werten geführt, da je nach Messpunkt ein unbestimmter Anteil des nächsten Impulses bereits gelaufen ist.

Nun (V2) messe ich direkt im Zählschrank die Zeit zwischen zwei Impulsen und berechne dort direkt die Leistung in Watt. Diesen Wert sende ich dann direkt an den Empfänger-, welcher ihn wieder per Web-Interface an die Synology übergibt.

Leider hat es während der Umstellung ein paar “komische” Impulse gegeben – ich hatte über 30 MegaWatt im Graphen, daher habe ich die bisherigen Daten verworfen und fange “from scratch” an. Morgen wird es also die ersten brauchbaren Graphen mit “V2″ geben…

Danke an Jean-Claude Wippler (www.jeelabs.org) für die Idee, die Berechnung direkt beim Zähler zu machen.

 

Update: die erste Zeit schaut schon  gut aus:

 

Hier der Code für alles:

 

 

5 comments to Strommessung V2

  • marcus

    Und wo ist die Strom_Reciver_V2.pde ?

  • Rudloff

    Hallo,

    bin seit einiger Zeit mit gleichen Projekt beschäftigt und habe mit Interesse Dein Listings studiert. Zu besseren Verständnis: Wo finde ich VirtuelWire.h ?

    Gruß
    Rudloff

  • Hallo,

    wie ich sehe, nutzt Du auch RRDTool (oder zumindest irgendwas RRD-basiertes) für Deinen Stromzähler. Nachdem ich mit der Software vom volkszähler.org-Projekt angefangen habe (meine Hardware ist ein Derivat aus einem Design von da und der von den Jeenodes bekannten ATMega+RFM12-Kombination, Details im Blog), bin ich auch darauf umgestiegen. Da mir die Graphen von RRDTool, Munin und co. aber etwas zu dröge waren, habe ich ein paar Ideen bei dem kommerziellen Smartmeter von Conrad geklaut und ein eigenes kleines Frontend in JS geschrieben. Der Code ist sicher nicht besonders hübsch, da es mein erstes JS-Projekt ist, aber der Vorteil des ganzen ist, dass die ganze Graphen-Rechnerei auf den Client verlagert wird, der ja idR genug Ressourcen für sowas hat (zumindest mehr als der WLAN-Router, der mir als Server dient). Vielleicht kannst Du ja etwas damit anfangen.

    Der Code ist hier: https://github.com/alibenpeng/smartmeter-frontend

    Gruß,

    Alexander

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