Der Jakobsweg? MEIN Jakobsweg!

Der Jakobsweg – er wartet auf mich – oder ich hab auf ihn gewartet…
Wie auch immer – wir haben uns gefunden.

Ich möchte hier einige Gedanken und dann später auch Erfahrungen zu „meinem“ Jakobsweg niederschreiben.

Dies ist eine Karte des „Camino de “ auf der spanischen Seite. Ich werde in St. Jean-Pied-de-Port in Frankreich beginnen. Das ist eine Tagesreise von entfernt. Dort werde ich am 3. Mai 2008 ankommen und dann am 4.5. los gehen.

In den drei Wochen, die ich leider nur Zeit habe, werde ich den Weg natürlich nicht schaffen – 800 KM sind in der Zeit einfach nicht machbar. Aber ich werde soweit gehen, wie es „geht“ 🙂

Ich werde unterwegs versuchen, diesen Blog zu ergänzen – spätestens aber nach meiner Rückkehr am 28.5. wird hier was erscheinen.

Und hier gehts los: Die Vorbereitungen

In der Zwischenzeit bin ich schon wieder daheim. Die Einträge zum Weg findet ihr hier.

Und – gibt es einen Schluss-Satz? War der Weg erfolgreich? Ich glaube ja. Ich habe meinen Weg gefunden, dabei liebe und nette Menschen kennengelernt und wieder zurück gelassen. Ich habe viel Gemeinschaft erlebt, wenig Ärger, keine Streitigkeiten und sehr freundliche Gastgeber. Vielen Dank an die vielen Spanier, die mit ihrem Einsatz den Weg erst möglich machen! Und besonders an „Ana“ – die mir ohne Dank zu wollen besondere Gastfreundschaft gezeigt hat.

Ansonsten bin ich richtig stolz, über 330 Kilometer auf meinen eigenen Füßen gelaufen zu sein – und die erste Etappe auch gut überstanden zu haben. Danke Katrin, dass Du mir den Mut gegeben hast, es in „einem Stück“ zu gehen – das war richtig!

Besondere Begleiter auf dem Weg waren Angela und Michael, mit denen ich die ersten Tage gewandert bin, Erika und Serano, die leider nur kurz meinen Weg kreuzten aber sehr interessante Gesprächspartner waren.
Und, trotz ihrer höheren Geschwindigkeit, immer wieder getroffen: Gudrun und Gerd! Sehr liebe Menschen, die immer dann auftauchten, wenn man am wenigsten damit gerechnet hat. Danke Gerd für die Einweisung ins Tapas-Essen!
Dann war da noch „Möhre“ – Danke für die Ablenkung von den Knien bei der Wanderung und der stetigen Frage, wo die Millionste Büroklammer ist, oder warum der Taucher im Wald liegt.
Und natürlich Per, mit dem ich auf den letzten 100 Kilometern immer wieder gewandert bin und unsere Wege sich immer wieder, wie durch Magie, kreuzten. Der Einmarsch in Santiago war was besonderes, was auch sein Verdienst ist! Danke Per!

 

2012: Es geht weiter

In diesem Jahr habe ich einen weiteren Teil des Jakobsweges begangen – diesmal aber vom Anfang an. In Deutschland, in der Nähe meines Wohnortes bin ich mit einem guten Freund einen Teil des Weges Richtung Santiago gepilgert. Es war eine anderes – aber nicht minder schönes – Erlebnis. Mehr dazu in der Kategorie „Deutscher Jakobsweg